Bin ich im Schutzgebiet?
Sie können das Einzugsgebiet auf Google Maps betrachten

Ausgangslage zu den Schutzzonen 

Das Lärmschutzprogramm Flughafen Wien umfasst das Tag-Schutzgebiet mit einem Dauerschallpegel Leq von über 54 dB(A). Das Nacht-Schutzgebiet beginnt bei einem Dauerschallpegel Leq von über 45 dB(A). Zusätzlich werden Einzelschallereignisse über die sogenannte Sydney Zone miteinberechnet. Die umhüllende Kurve dieser beiden Schutzzonen definiert nun das Schutzgebiet des Lärmschutzprogramm der Flughafen Wien AG.

Die Tag-Fluglärmzonen werden auf Basis des äquivalenten Dauerschallpegels für den Zeitraum 06.00 Uhr bis 22.00 Uhr gerechnet. Die Nacht-Fluglärmzonen werden ebenso auf Basis des äquivalenten Dauerschallpegels für den Zeitraum 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr gerechnet. Für die Berechnung werden die 6 verkehrsreichsten Monate herangezogen. Bei den nach dem Sydney-Modell durchgeführten Berechnungen wird die Anzahl der Überschreitungen eines Maximalpegels von 65 dB(A) berücksichtigt. Die Zonen werden auf Grundlage von fluglärmtechnischen Gutachten ermittelt.

Schutzgebiete auf Google Maps und Google Earth

Via Google Maps und Google Earth können Sie hier interaktiv durch die Lärmzonen navigieren. Geben Sie Ihre Adresse ein und Sie sehen sofort ob die angegebene Adresse in einer Lärmzone liegt. Ist dies der Fall können per Anklicken der Lärmkurven (Isophonen) zusätzlich konkrete Informationen über die Lärmzone bzw. Belastung abgerufen werden.

Erstinformation erhält man durch Anklicken der Umhüllenden des 3-Pistensystem. Diese zeigt die äußerste Abgrenzung des Projektgebietes für das Lärmschutzprogramm. Sie bietet eine übersichtliche Erstinformation über die Betroffenheit.

Für all jene, die sich für die Detailansicht der verschiedensten Zonen interessieren, wird eine „Experten-Version“ zur Verfügung gestellt.

Für die Verwendung von Google Maps ist keine Installation notwendig, um die Zonen jedoch auf Google Earth betrachten zu können, muss das Programm bereits am Computer installiert sein (hier kostenloser Download möglich: Google Earth).

Das finden Sie auf Google Maps:

Das finden Sie auf Google Earth:

Definition der Lärmzonen

Die Lärmschutzmaßnahmen und der Finanzierungsbeitrag der Flughafen Wien AG sind davon abhängig, in welcher Fluglärmzone ein Wohnobjekt liegt. Das bedeutet, dass es von der Lage des Wohnobjekts abhängt, ob es überhaupt betroffen ist, welche Maßnahmen konkret zur Anwendung kommen, wie viele Räume von den Maßnahmen betroffen sind und wie hoch der Finanzierungsbeitrag durch die Flughafen Wien AG (50 oder 100 Prozent) ist. Welche Maßnahmen konkret zur Anwendung kommen, wie viele Räume von den Maßnahmen betroffen sind, wird durch ein schalltechnisches Gutachten erhoben.

Fluglärmzone Sydney-Tag

Fluglärmzonen Tag

Bei den nach dem  Sydney-Modell durchgeführten Berechnungen wird die Anzahl der Überschreitungen eines vereinbarten Maximalpegels ermittelt.

Die Tag-Fluglärmzonen 1 bis 4 werden auf Basis des äquivalenten Dauerschallpegels für den Zeitraum 06.00 Uhr bis 22.00 Uhr gerechnet.

Für die Berechnung wurden die 6 verkehrsreichsten Monate herangezogen.

 

Mehr als 80 Überflüge pro 24 Stunden mit einem Maximalpegel von über 65 dB (Durchschnitt der 6 verkehrsreichsten Monate)
 

Mehr als 140 Überflüge pro 24 Stunden mit einem Maximalpegel von über 65 dB (Durchschnitt der 90 verkehrsreichsten Tage) bei Süd/Südostwind
 

Mehr als 140 Überflüge pro 24 Stunden mit einem Maximalpegel von über 65 dB (Durchschnitt der 90 verkehrsreichsten Tage) bei Westwind/Windstille

Tag-Fluglärmzone 1: 54 bis 57 dB Leq

Tag-Fluglärmzone 2: 57 bis 60 dB Leq

Tag-Fluglärmzone 3: 60 bis 65 dB Leq

Tag-Fluglärmzone 4: über 65 dB Leq

Fluglärmzone Sydney-Nacht

Flugärmzonen Nacht

Bei den nach dem  Sydney-Modell durchgeführten Berechnungen wird die Anzahl der Überschreitungen eines vereinbarten Maximalpegels ermittelt.

Die Nacht-Fluglärmzonen 1 bis 4 werden auf Basis des äquivalenten Dauerschallpegels für den Zeitraum 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr gerechnet.

Für die Berechnung wurden die 6 verkehrsreichsten Monate herangezogen.

 

Mehr als 20 Überflüge pro 8 Stunden mit einem Maximalpegel von über 65 dB bei Süd/Südostwind

 
Mehr als 15 Überflüge pro 8 Stunden mit einem Maximalpegel von über 65 dB bei Westwind/Windstille

Nacht-Fluglärmzone 1: 45 bis 50 dB Leq 

Nacht-Fluglärmzone 2: 50 bis 54 dB Leq

Nacht-Fluglärmzone 3: 54 bis 57 dB Leq

Nacht-Fluglärmzone 4: über 57 dB Leq


Berechnung der Lärmzone

Bei der Berechnung der Fluglärmzonen werden die Flugbewegungen der verkehrsreichsten sechs Monate für das 3-Pisten-Systems des im Mediationsverfahren festgelegten Prognosejahres herangezogen, wobei alle Flugbewegungen mit ihrem Maximal-Pegel, der Dauer und Häufigkeit berücksichtigt werden.

Die ÖAL-Richtlinie Nr. 24 sieht die Einteilung der Flugzeuge in verschiedene Luftfahrzeuggruppen vor. Die Einteilung unterscheidet Antriebsart (Propeller- oder Strahlflugzeug), Anzahl der Triebwerke, Lärmzulassung, Nebenstromverhältnis der Triebwerke und maximales Abfluggewicht. Jeder dieser Luftfahrzeuggruppen ist ein akustisches Profil zugeordnet, das den Lärm in Abhängigkeit von der Entfernung, der Geschwindigkeit, dem Steigprofil und dem Betriebszustand bestimmt. Im Mediationsverfahren Flughafen Wien wurde zusätzlich die Berechnung von Lärmzonen auf Basis von Überschreitungspegel und Häufigkeit der Überflüge vereinbart (Sydney-Modell). Dabei wird die Anzahl der Überschreitungen eines vereinbarten Maximalpegels grafisch dargestellt. Das ist eine wichtige Ergänzung der Information, die der Dauerschallpegel bietet. Die Berechnung des Sydney-Modells basiert auf der von der Amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Authority) entwickelten Software Integrated Noise Model (INM).